Deutschen Roten Kreuz

Ortsverein Dülmen e.V.

Eingetragen von DRK Dülmen am 30.03.2019
Foto: M.Michalak

Foto: M.Michalak

Ortsvereinsvorsitzender Norbert Winkelhues war am Freitag beeindruckt von dem voll besetzten Vereinsheim. „Das zeigt eure Verbundenheit zum Deutschen Roten Kreuz.“

Sehr positiv ist die Akquise neuer Fördermitglieder durch Robert Arlt verlaufen, teilte er den Mitgliedern mit. „Wir haben 70 Fördermitglieder gewinnen können. Das ist sehr wichtig, weil unsere 1000 Fördermitglieder die finanzielle Basis unseres Vereins sind.“ Das DRK bekomme nichts von Land, Bund oder Kommunen.

Auch Christoph Schlütermann vom Kreisverband hatte gute Nachrichten im Gepäck: „Dank eines EU-Gerichtsurteils können gemeinnützige Organisationen direkt ohne Ausschreibung mit dem Bevölkerungsschutz beauftragt werden.“

Die Sanitätsdienste bei städtischen Festen und Veranstaltungen hätten mit 4000 geleisteten Stunden die Ehrenamtlichen auch 2018 wieder stark in Anspruch genommen, berichtete Winkelhues. Er hob auch die 33 Einsätze des Rettungswagen-Teams hervor, die immer herausfahren, wenn der Rettungsdienst des Kreises komplett ausgelastet ist.

Die ehrenamtlichen Kräfte wie auch die Mitarbeiter der beiden DRK-Kindergärten hätten zudem bei der Verpflegung am Tag der offenen Tür der Polizei trotz des unerwartet hohen Besucherandrangs alle Wünsche stets erfüllen können.

Auch die Betreuung der Evakuierten während der Bombenfunde in Dülmen habe vorbildlich geklappt.

Weniger gute Nachrichten hatte Doris Wortmann vom DRK-Blutspendedienst. Sie meldete, dass in Hausdülmen 247 Spender weniger als im Vorjahr gekommen waren. Das führte sie darauf zurück, dass die Blutspende in der Schule nicht mehr möglich ist. Insgesamt leisteten die DRK-Teams 1651 Einsatzstunden und konnten 2772 Spender betreuen. „Zum Glück konnten die anderen Ortsteile den Rückgang in Hausdülmen wettmachen, sodass insgesamt 60 Spender weniger kamen.“

Nach ihrer Ehrung für beachtliche 55 Jahre Mitgliedschaft erklärte Wortmann, dass sie in die zweite Reihe treten wolle. Jan Schniggerdiller wird ab sofort den Blutspendedienst leiten. Und mit Karl-Heinz Alfs trat noch ein Urgestein aus der Rotkreuzleitung ab. Seinen Posten übernimmt Paul Hink an der Seite von Rotkreuzleiterin Nicole Nolden. Winkelhues bedankte sich bei Wortmann und Alfs und hatte auch einen Blumenstrauß für Susanne Alfs mitgebracht, die ihren Mann viele Jahre im Amt unterstützt hatte. Der Vorstand um den Vorsitzenden Norbert Winkelhues wurde einstimmig bestätigt.

Quelle: Dülmener Zeitung / Dülmener Zeitung vom 25.03.2019