Deutschen Roten Kreuz

Ortsverein Dülmen e.V.

Eingetragen von DRK Dülmen am 23.03.2017
Foto: Dülmener Zeitung

Foto: Dülmener Zeitung

„Ohne Rettungswagen geht einfach nichts“, betont Norbert Winkelhues, Vorsitzender des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Ortsverband Dülmen, wie wichtig das Fahrzeug für die Arbeit der Helfer ist. Der bisherige Wagen hat nun ausgedient. Vor sieben Jahren hatte ihn das DRK gebraucht angeschafft, nun schafft er es nicht mehr durch den TÜV. Mithilfe der Sparkasse Westmünsterland wird jetzt ein neues Fahrzeug finanziert. Karlheinz Lipp, Vorstandsmitglied der Sparkasse Westmünsterland, übergab am Dienstag eine Spende
von 5000 Euro an das DRK
Dülmen. Einen weiteren Teil
der Kosten übernimmt der
DRK-Kreisverband Coesfeld. Die Arbeit des Roten Kreuzes wird nicht vom Bund bezuschusst. Das DRK finanziert sich daher vorwiegend aus Spenden sowie durch die Beiträge der rund 1000 Fördermitglieder. „Wir sind auf Hilfe angewiesen“, erklärt Ortsverbands-Vorsitzender Winkelhues. „Ganz alleine können wir einen neuen Rettungswagen, selbst wenn er gebraucht ist, nicht finanzieren.“ Das neue Fahrzeug war vorher in Süddeutschland im Einsatz und steht schon vor der Tür des Dülmener Vereinsheims. Nur einen neuen Anstrich braucht der Wagen noch. „Es geht darum Menschenleben zu retten“, betont Christoph Schlütermann, Vorstand des Coesfelder Kreisverbandes. „Und dazu brauchen wir nicht nur Mitarbeiter, sondern auch Material.“ Er habe daher nicht gezögert, ein Drittel der Kosten zu übernehmen. Der neue Rettungswagen sei nicht nur für Dülmen unverzichtbar. „Wenn wir im Kreis einen Notstand haben, müssen Helfer aus anderen Bezirken einspringen. Dazu brauchen wir den Rettungswagen. Denn der ist eine voll ausgestattete mobile Intensivstation. Verletzte bekommen dort eine Erstversorgung. Karlheinz Lipp von der Sparkasse Westmünsterland lobte den Einsatz der überwiegend ehrenamtlichen Mitarbeiter des DRK: „Sie leisten hier eine immense Arbeit und sind immer vor Ort. Viele Ereignisse, die Dülmen prägen, könnten ohne das DRK nicht stattfinden.“ Gerne unterstütze die Sparkasse den gemeinnützigen Verein. „Als das Deutsche Rote Kreuz fragte, ob wir etwas für den neuen Rettungswagen spenden könnten, habe ich sofort zugesagt.“

 

Quelle: Dülmener Zeitung / Dülmener Zeitung vom 22.03.2017