Deutschen Roten Kreuz

Ortsverein Dülmen e.V.

Eingetragen von DRK Dülmen am 01.04.2016
Foto: Schniederjann / Dülmener Zeitung

Foto: Schniederjann / Dülmener Zeitung

Rege Beteiligung fand die Jahresmitglieder- versammlung des Dülmener Ortsvereins vom Deutschen Roten Kreuz (DRK).

Der Vorsitzende Norbert Winkelhues begrüßte die Gäste: „Es ist schön zu sehen, dass wir die über 60-Jähri- gen genauso ansprechen können wie die unter 20- Jährigen. Wir sind quasi ein eigenes Mehrgenerationenhaus.“

Ebenso freute er sich, dass vier Erzieherinnen des DRK- Kindergartens „Wolkenland“ zur Mitgliederversammlung gekommen waren. Josef te Uhle stellte dar, wie sich das Team im vergangenen Jahr mit viel Arbeit die „Early-Ex- cellence“-Auszeichnung ver- diente, die ein besonderes pädagogisches Konzept zur früheren Förderung begabter Kinder anerkennt. Dass das Konzept auch von elterlicher Seite Unterstützung erhält, zeigt sich an der Nachfrage: Bis September soll der An- bau für eine neue Gruppe fertig sein. Dann finden 80 statt bisher 61 Kinder Platzin der Einrichtung. „Für diese Anzahl an Kindern können wir auch noch ein hohes Maß an individueller Betreuung sicherstellen“, merkte te Uhle an.Auch zur Fahrzeugsituation gab es Nachrichten. So sind einige Fahrzeuge an der ehemaligen St.-Barbara-Kaserne untergebracht. „Nur gibt es dort keine sanitären Anlagen“, bedauerte Winkelhues. Da die Heimat des Ortsvereins an der August- Schlüter-Straße ist, sollten Fahrzeuge auch dort stehen, so das Ziel des Ortsvereins. Wenn die Feuerwehr ihren Standort wechsele, könne man die Hallen der Feuer-wehr selbst nutzen.Auch zur Situation der Blutspender gab es Neuigkeiten, wenn auch keine erfreulichen. So ist die Zahl der Blutspender im Vergleich zum Vorjahr um fast 500 zu- rückgegangen. Dennoch waren einige der 18 Termine im vergangenen Jahr so gut be- sucht, dass es nicht einfach für die Helfer war: „Wir mussten teilweise wirklich bis an unsere Belastungs- grenzen gehen. Und manche auch darüber hinaus“, sagte Doris Wortmann.

Ausgezeichnet wurden 16 Helfer vom Landesverband für ihr Engagement in der Flüchtlingsarbeit. So berichtet Phillip Schäfer vom Jugendrotkreuz, dass sich seit einiger Zeit auch ein syrischer Flüchtlingsjunge in ihren Reihen befinde: „Nach- dem die Kommunikation am Anfang etwas schwierig war, funktioniert das mittlerweile echt gut. Er ist eine große Bereicherung für die Gruppe.“

Der Vorstand wurde nach dem Kassenbericht von der Versammlung entlastet. Bei der Vorstandswahl gab es nur eine Gegenstimme und eine Enthaltung. Alle anderen Mitglieder stimmten für die Wiederwahl der Amtsinhaber, die somit weiterhin die Leitung des Ortsverbandes übernehmen dürfen.

Quelle: Nils Schniederjann / Dülmener Zeitung vom 16.03.2016