Deutschen Roten Kreuz

Ortsverein Dülmen e.V.

Eingetragen von Webmaster am 14.07.2015

Foto: Marie-Kristin Kübber / Dülmener Zeitung

Foto: Marie-Kristin Kübber / Dülmener Zeitung


Die Teilnehmer des Abendlaufs in Rorup wetteifern um die Bestzeit, angefeuert von den Zuschauern. Doch auch neben der Strecke sind viele Helfer auf den Beinen, die eine reibungslose Erst-Versorgung im Notfall gewährleisten. Einer von ihnen ist Jan Schniggendiller.

Seit November 2012 ist er Mitglied beim Deutschen Roten Kreuz. Am Anfang als Teil des Jugendrotkreuzes (JRK), wo der Hausdülmener die Grundlagen der Ersten Hilfe gelernt hat. Was zu Beginn ein Ausprobieren war, wurde in kürzester Zeit fester Bestandteil seines Lebens, der für den Auszubildenden zum Elektroniker für Automatisierungstechnik kaum wegzudenken ist. Mittlerweile ist der 18-Jährige ausgebildeter Rettungshelfer und gibt sein Wissen als JRK-Gruppenleiter an Kinder und Jugendliche weiter. „Vor allem Erste-Hilfe-Maßnahmen sollte jeder können“, findet er. „Allein wenn man bedenkt, wie viele Personen bei einem Unfall vor Ort sind und nicht wissen, was sie machen müssen.“

In den Ferien nutzt er die freie Zeit, um praktische Erfahrungen bei verschiedenen Veranstaltungen zu sammeln. Denn Jan Schniggendiller und seine Kollegen werden nicht nur bei akuten Notfällen gerufen, sondern sind auch Ersthelfer bei Großveranstaltungen in Dülmen und Umgebung im Einsatz. Wie beispielsweise bei Schützenfesten, Sportveranstaltungen wie dem Sparkassen-Marathon oder dem Roruper Abendlauf, dem Wildpferdefang sowie der Kirmes. An beinahe jedem freien Tag tauscht der 18-Jährige Alltagskleidung gegen DRK-Ausrüstung und ist mit seinen Kollegen bei einer Großveranstaltung dabei.

Dass er dafür kein Geld bekommt, findet er nicht so wichtig: „Für mich ist das ein Hobby wie für andere Fußball spielen. Man hat Verpflichtungen, kann diese aber frei planen.“

Grundsätzlich findet der Auszubildende es wichtig, ein Hobby oder Ehrenamt auszuführen, „die freie Zeit sinnvoll nutzen und anderen Menschen etwas Gutes tun“, beschreibt es Jan Schniggendiller. Schön sei es, wenn dann auch noch positive Rückmeldung von fremden Leuten komme. „Außerdem tut man mit solch einem Ausgleich auch was Gutes für sich selbst“, erklärt der Auszubildende.

Quelle: Lisa Grabosch / Dülmener Zeitung vom 14.07.2015